Indischer Fransenfinger
wissenschaftlicher Name: Acanthodactylus cantoris
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Asien (Indien, Pakistan, O-Afgahnistan). |
| Lebensraum: | Trockene Buschlandschaften, Wüsten, oft in der Nähe von trockenen Flussbetten. Tagaktiver Bodenbewohner. |
| Groesse: | bis 26 cm |
| Lebenserwartung: | etwa 4 Jahre |
| Fortpflanzung: | Legt 2-3 Eier. Mehrere Gelege pro Saison mögliche. Die Jungtiere schlüpfen bei 31-32 °C nach etwa 45-51 Tagen. |
| Temperatur: | Lufttemperatur zwischen 28-32°C, lokal bis auf 45°C. Geringfügige Nachtabsenkung (24-26 °C). |
| Luftfeuchtigkeit: | 50-70% |
| Beleuchtung: | Für die Grundbeleuchtung sind T5 Röhren ideal, z.B. Daylight Sun T5 in Kombination mit dem Light Strip T5 Power, als Wärme-, UV und Sonnenlichtquelle empfehlen wir den Einsatz der Bright Sun UV Desert. Die Tiere brauchen eine hohe Lichtintensität! |
| Bodengrund: | Als Bodengrund empfiehlt sich Sand (am besten gemischt mit Lucky Reptile Herp Pottery) oder Desert Bedding. Letzteres kommt dem Bodengrund im natürlichen Habitat besonders nahe. |
| Einrichtung: | Kletteräste, Unterschlupfmöglichkeiten, Steine und Wassernäpfe gehören zur Grundausstattung des Terrariums. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Mindestens 80x50x50 cm |
| Futter: | Lebende Insekten (z. B. Käfer, Grillen, Heimchen, kleinere Heuschrecken o. Schaben). Alternativ kann die Herp Diner Konserven Serie angeboten werden. Diese ist mit Sepiaschulp versetzt. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamine zu verabreichen, sollte auf jeden Fall Beachtung finden. |
| Literatur: | SCHLÜTER, U. (2007): Fransenfingereidechsen (Acanthodactylus) in der Natur und im Terrarium. Teil 2: Gundlagen der Terrarienhaltung und Reproduktionsbiologie. - Reptilia, Münster, 12 (5): 56-65. SCHLÜTER, U. (2008): Fransenfingereidechsen (Acanthodactylus) in der Natur und im Terrarium. Teil 3. Die Acanthodactylus-cantoris-Gruppe. - Reptilia, Münster, 13 (2): 70-75. |
De
En


