Pinkbauch Stachelleguan
wissenschaftlicher Name: Sceloporus variabilis (olloporus)
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Mittelamerika |
| Lebensraum: | trockene Gebiete (Strand, Trockenwald), steinig aber auch Feucht- und Nebelwälder, tagaktiv |
| Groesse: | bis 14 cm |
| Lebenserwartung: | über 10 Jahre |
| Fortpflanzung: | bis zu 5 Eier. Zeitigungsdauer bei 28°C etwa 50-60 Tage. |
| Temperatur: | Lufttemperatur sollte zwischen 26-28°C liegen, lokale Erwärmung bis 40°C lässt sich z.B. duch den Einsatz eines Spotstrahlers erreichen. Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur. |
| Luftfeuchtigkeit: | 50-60% |
| Beleuchtung: | Ideal ist eine Bright Sun UV Desert. Ansonsten Spotstrahler mit Kompaktlampen kombinieren. Die Arten sind tagaktiv und brauchen eine hohe Lichtintensität! |
| Bodengrund: | Als Bodengrund empfiehlt sich Lucky Reptile Sand Bedding mit Felsaufbauten oder Desert Bedding, dieses bietet den Vorteil dass es grabfähig ist und die Tiere wie im natürlichen Habitat Bauten anlegen können. |
| Einrichtung: | Unterschlupfmöglichkeiten, Steine, Wurzeln und Kletteräste sowie weitere Klettermöglichkeiten z.B. Rückwände, flache Wasserschale gelten als Grundausstattung. Bodengrund sollte an einer Stelle immer leicht feucht sein, zu erreichen durch den Einsatz von z.B. Sphagnum Moos. |
| Futter: | Lebende Insekten (z. B. Grillen, Heimchen, kleinere Heuschrecken o. Schaben). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist bereits mit Sepiaschulp versetzt. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamin zu verabreichen sollte auf jeden Fall Beachtung finden. |
| Bemerkung: | Können gut in kleineren Gruppen gepflegt werden (z. B. 1 Männchen mit 2-4 Weibchen). Kulturfolger! |
| Literatur: | BOSCH, H. & H. WERNING (1991): Leguane. - Terrarien Bibliothek, 120 S. KÖHLER, G. & P. HEIMES (2002): Stachelleguane - Lebensweise, Pflege, Zucht. - Herpeton Verlag, Offenbach, 174 S. WERNING, H. (2002): Stachelleguane. - NTV, Münster, 143 S. |
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