Australischer Dickschwanzgecko
wissenschaftlicher Name: Nephrurus (Underwoodisaurus) milii
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Südliches Australien |
| Lebensraum: | Trockengebiete bis Feuchtwälder, dort felsige Gebiete oder offene Strauch- oder Waldlandschaften |
| Groesse: | ca. 9 cm |
| Lebenserwartung: | über 10 Jahre |
| Fortpflanzung: | legen mehrmals jährlich 2 Eier, Zeitigungsdauer bei 26°C etwa 73-82 Tage |
| Temperatur: | Die Grundtemperatur wird durch den Einsatz von Heizmatten erreicht. Die Bodentemperatur sollte zwischen 26 u. 28 °Cliegen. Lokale Erwärmung auf 30 °C durch Spotstrahler. Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur. Eine Temperaturabsenkung im Winter auf 20-24°C am Tag und Nachtabsenkung auf ca. 16°C erhöht das Wohlbefinden der Tiere erheblich. |
| Luftfeuchtigkeit: | 40-50% |
| Beleuchtung: | Tageslichtleuchtstoffröhren z.B. Daylight Sun T5 ECO in Kombination mit dem Light Strip. UV-Licht spielt bei dämmerungs- u. nachtaktiven Arten keine Rolle. |
| Bodengrund: | Als Bodengrund empfiehlt sich Lucky Reptile Sand Bedding mit Felsaufbauten oder Desert Bedding, dieses bietet den Vorteil dass es grabfähig ist und die Tiere wie im natürlichen Habitat Bauten anlegen können. |
| Einrichtung: | Unterschlupfmöglichkeiten, Steine, Wurzeln u. a. Klettermöglichkeiten z.B.spezielle Rückwände, flache Wasserschale. Bodengrund sollte an einer Stelle immer leicht feucht sein, zu erreichen durch den Einsatz von z.B. Sphagnum Moos. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Mindestanforderung 4x3x2 (LxBxH) der KRL für ein Paar. Es empfiehlt sich ein Terrarium von mindestens 50x40x30 cm |
| Futter: | Lebende Insekten (z. B. Grillen, Heimchen, Heuschrecken o. Schaben). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist mit Sepiaschulp versetzt, welches den Calciumgehalt erhöht. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamine zu verabreichen, sollte auf jeden Fall Beachtung finden. |
| Bemerkung: | Bei drohender Gefahr stellen sich die Dickschwanzgeckos auf, drücken den Rücken durch um dadurch größer zu wirken. Manchmal geben sie dabei auch bellenede Laute von sich. |
| Literatur: | ROGNER, M. (1992): Echsen 1. - Ulmer Verlag, 281 S. RÖSLER, H. (1995): Geckos der Welt. - Urania-Verlag, 256 S. A. Laube (2006): Der Australische Dickschwanzgecko - NTV Art für Art, 64 S. |
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