Tripolitanischer Zwerggecko
wissenschaftlicher Name: Tropiocolotes tripolitanus
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Fast die gesamte Sahara und im Sahel, von Marokko und Mauretanien im Westen bis Ägypten und Sudan im Osten. |
| Lebensraum: | Bewohner trockener Regionen, in Trockentälern und Steinwüsten zu finden, reine Sandgebiete werden gemieden (bodenbewohnend). |
| Groesse: | GL etwa 8 cm, der Schwanz ist etwas länger als der Körper |
| Lebenserwartung: | unbekannt |
| Fortpflanzung: | Diese Art legt meist einzelne Eier unter Holz oder unter Steinen ab. Die Inkubation dauert bei 28-30°C etwa 8 Wochen. |
| Temperatur: | Die Grundtemperatur wird durch den Einsatz von Heizmatten erreicht. Die Bodentemperatur sollte zwischen 25 und 30 °C liegen. Lokale Erwärmung auf 40°C durch Spotstrahler. Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur. Achtung bei kleinen Terrarien wegen Überhitzung. |
| Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber 30-45% und nachts ca. 65% |
| Beleuchtung: | Tageslichtleuchtstoffröhren z.B. Daylight Sun T5 ECO in Kombination mit dem Light Strip. UV-Licht spielt bei dämmerungs- u. nachtaktiven Arten keine Rolle. |
| Bodengrund: | Als Bodengrund empfiehlt sich Lucky Reptile Sand Bedding mit Felsaufbauten oder Desert Bedding, dieses bietet den Vorteil dass es grabfähig ist und die Tiere wie im natürlichen Habitat Bauten anlegen können. |
| Einrichtung: | Versteckmöglichkeiten unter Steinen und Rindenstücken dürfen nicht fehlen. Kleiner Wassernäpfe. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Dieser verträgliche Gecko lässt sich in größeren Terrarien auch in Gruppen mit mehreren Männchen halten. Für ein Pärchen reicht eine Grundfläche von 30x30cm aus. |
| Futter: | Kleine lebende Insekten (z. B. Mikro-Grillen und Mikro-Heimchen, Drosophila, kleine Asseln). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist mit Sepiaschulp versetzt, welches den Calciumgehalt erhöht. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamine zu verabreichen, sollte auf jeden Fall Beachtung finden. |
| Bemerkung: | Besitzt keine Haftlamellen an den Füßen. |
| Literatur: | JES, H. (2004) Geckos. - Gräfe & Unzer, München, 64 S. FALK, A. (2002): Geckos. - Ulmer Verlag, Stuttgart, 95 S. HENKEL, W. & SCHMIDT, W. (2003): Geckos. - Ulmer Verlag, Stuttgart, 175 S. |
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