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Fächerfingergecko

wissenschaftlicher Name: Ptyodactylus hasselquistii

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Schutzstatus: nicht geschützt
Verbreitung: nördliches Afrika, im Süden reicht die Verbreitung bis in die Trockenregionen Ghanas, Togos und Nord Kameruns, Äthiopien und Eritrea gehören genauso zum Verbreitungsgebiet so wie die Arabische Halbinsel und der Mittleren Osten bis in den Irak.
Lebensraum: Kommt nur in Felsgebieten vor. Gelegentlich auch als Kulturfolger in Häusern.

Groesse: GL bis 20 cm. Der Schwanz ist dabei genauso lang wie der Körper
Lebenserwartung: ca. 8 Jahre
Fortpflanzung: bis zu sechs Gelege aus zwei Eiern pro Jahr. Bei relativ niedrigen Temperaturen von 18-22 °C schlüpfen die Jungen nach mehr als 100 Tagen.
Temperatur: Lufttemperatur sollte zwischen 25-28°C liegen, lokale Erwärmung bis 40°C lässt sich z.B. durch den Einsatz eines Spotstrahlers erreichen. Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur.
Luftfeuchtigkeit: Tagsüber 30-45% und nachts ca. 65%

Beleuchtung: Tageslicht-Leuchtstoffröhren z.B. Daylight Sun T5 ECO in Kombination mit dem Light Strip. UV-Licht spielt bei dämmerungs- und nachtaktiven Arten keine Rolle.
Bodengrund: Die Wahl des Bodensubstrats ist eher nebensächlich, da die Tiere kaum auf den Boden herabsteigen, wenn nicht unbedingt nötig. Hier kann man z.B. auf Lucky Reptile Sand Bedding oder Desert Bedding zurückgreifen.

Einrichtung: Klettermöglichkeiten möglichst aus Steinplatten, damit viele Spalten entstehen. Zusätzlich empfehlen sich spezielle Rückwände. Leichte Bepflanzung mit trockenresistenten Pflanzen möglich. Natürlich dürfen ein Wassernäpfe nicht im HerpTarrium fehlen.
Terrariengroesse (Dauerhaltung): Für eine kleine Gruppe von einem Männchen und einem Weibchen sollte man ein Terrarium von mind 50x50x80 rechnen.
Futter: Lebende Insekten (z. B. Grillen, Heimchen, Heuschrecken oder Schaben). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist mit Sepiaschulp versetzt, welches den Calciumgehalt erhöht. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamine zu verabreichen, sollte nicht vergessen werden.
Bemerkung: Die Tiere haben ihren Namen aufgrund der besonderen Form ihrer Haftlamellen erhalten.
Literatur: ROGNER, M. (1992): Echsen I. - Ulmer Verlag, Stuttgart, 281 S.

RÖSLER, H. (1995): Geckos der Welt. - Urania Verlag, Freiburg, 256 S.

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