Kleine Blaukehlagame
wissenschaftlicher Name: Agama sankaranica
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Die Verbreitung dieser Art umfasst die Savannengebiete Westafrikas, vom Senegal bis Nigeria. Ihr Vorkommen in Kamerun und Benin ist nicht gesichert. |
| Lebensraum: | In der offenen Savanne besiedelt die Art kleine Vegetationsinseln. Dort graben sie sich auch ihre Höhlen in den Boden. In der Natur sind sie streng bodenbewohnend. |
| Groesse: | etwas über 20 cm |
| Lebenserwartung: | 6-10 Jahre |
| Fortpflanzung: | In der Natur wird die Fortpflanzung durch die Regenzeit synchronisiert. Zur Gelegegröße und Fortpflanzung im Terrarium ist noch nichts bekannt. |
| Temperatur: | Grundtemperatur: 28-30 °C; Lokal: 35-40 °C, nachts ca. 21°C |
| Luftfeuchtigkeit: | 50-60% |
| Beleuchtung: | Als Grundbeleuchtung dient eine Daylight Sun T5 in Kombination mit dem Light Strip. Als Wärme-, UV und Sonnenlichtquelle empfehlen wir den Einsatz der Halogen-Metalldampf-Lampe Bright Sun UV Desert. Die Art benötigt eine hohe Lichtintensität! |
| Bodengrund: | Geeignet ist Desert Bedding, oder ein Gemisch aus Wüstensand und Lucky Reptile Lucky Reptile Herp Pottery. Wichtig ist, dass das Substrat eine Standfestigkeit aufweist die es den Tieren erlaubt eigene Bauten anzulegen. |
| Einrichtung: | Die Art benötigt größere freie Flächen mit ein paar Büschen und/oder Grasbüscheln. Der ein oder andere Kletterast schadet im Terrarium sicher nicht und lockert das Bild auf. Als Versteck dient ein Stück Korkrinde oder ein kleiner Steinaufbau. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Für die Entfaltung des Verhaltens der Tiere ist ein großes, geräumiges Terrarium notwendig. Abhängig von der KRL des Tieres, beträgt die Mindestanforderung für ein Terrarium 5x3x4. |
| Futter: | Lebende Insekten (z. B. Grillen, Heimchen, Heuschrecken o. Schaben). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist mit Sepiaschulp versetzt, welches den Calciumgehalt erhöht. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Man sollte zudem beachten, dass dem Tier gelegentlich Vitamin verabreicht werden sollte. Es könnte sein, dass die Art gelegentlich auch pflanzliche Nahrung aufnimmt. |
| Bemerkung: | Die Art ist tagaktiv. Das Sprühen von Wasser ist unerlässlich, da die A. sankaranica selten aus Wasserschalen trinkt. |
| Literatur: | JOGER, U. (1979): Zur Ökologie und Verbreitung weniger bekannter Agamen Westafrikas.- Salamandra, 15 (1): 31-52 HENKEL, F. W. & W. SCHMIDT (1997): Agamen im Terrarium. - Landbuch Verlag, 151 S. ROGNER, M. (1992): Echsen 1. - Ulmer Verlag, 281 S. MANTHEY, U. & N. SCHUSTER (1992): Agamen. - Terrarien Bibliothek, 120 S. |
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