Geistermantis
wissenschaftlicher Name: Phyllocrania paradoxa
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Ganz Afrika südlich der Sahara und Madagaskar |
| Lebensraum: | Vorwiegend Büsche und Sträucher in meist trockenen Gebieten |
| Groesse: | Männchen ca. 4.5 - 5cm, Weibchen ca. 5cm |
| Lebenserwartung: | Männchen ca. 8 Monate, Weibchen ca. 11 Monate |
| Fortpflanzung: | Ca. 14 Tage nach der Imaginalhäutung sind die Tiere paarungsbereit. Die erste Oothek legt das Weibchen ca. 3 Wochen nach erfolgreicher Paarung ab. Im Abstand von etwa 10 Tagen folgen bis zu 10 weitere Ootheken. Bei 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von 60-70% schlüpfen die Nymphen (10-50 Stück) nach ca. 4 Wochen |
| Temperatur: | Vorzugsweise sollten Temperaturen von 26 - 30°C herrschen, keinesfalls sollte die Temperatur 20°C unterschreiten, auch in der Nacht nicht |
| Luftfeuchtigkeit: | 50 - 60% tagsüber, 60-70% nachts. Es genügt alle zwei Tage zu sprühen |
| Beleuchtung: | Als Beleuchtung reicht ein Halogenstrahler wie z.B. eine Halogen Sun Mini aus. Diese bringt gleichzeitig Wärme ins Terrarium. Bei ausreichender Temperatur können auch Leuchtstoff-Lampen verwendet werden |
| Bodengrund: | Ein Bodengrund ist nicht unbedingt erforderlich. Lockeres, saugfähiges Substrat wie z.B. Jungle Bedding oder Terraienhumus eignet sich aber gut, um die rel. Luftfeuchtigkeit konstant zu halten |
| Einrichtung: | Es müssen genügend Klettermöglichkeiten (auch waagrechte!), z.B. mit Hilfe von Kunststoffpflanzen, lebenden Pflanzen, verschiedenen Kletterästen (auch mit trockenem Laub) o.Ä. geschaffen werden. Korkrückwände bieten zusätzliche Klettermöglichkeiten |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Einzelhaltung ab 15x15x25cm (LxBxH). In größeren Terrarien können die Tiere auch in Gruppen gehalten werden (sogar adulte Tiere) |
| Futter: | Phyllocrania paradoxa ist auf Fluginsekten spezialisiert: z. B. Drosophila, Terfly, Motten, Falter, Goldfliegen und Stubenfliegen |
| Bemerkung: | Die Art ist -bei ausreichend Futter- für eine Gruppenhaltung geeignet. Besonders die Aufzucht und die Gruppenhaltung von adulten Männchen sind unproblematisch. Wenn möglich, sollten adulte Tiere nach Geschlechtern getrennt werden. Grüne Einrichtungsgegenstände können den Grünanteil der Tiere während der Aufzucht erhöhen |
| Literatur: | Bischoff, I., Bischoff, R., Heßler, C. & Meyer, M. (2001): Praxisratgeber Mantiden, Faszinierende Lauerjäger.- Edition Chimaira, Frankfurt/Main, 191 S. |
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