Indonesische Rindenmantis
wissenschaftlicher Name: Theopompa servillei
| Schutzstatus: | nicht geschützt |
| Verbreitung: | Von Nordindien über Myanmar, Thailand und die Malyische Halbinsel bis auf die indonesische Inselwelt verbreitet. |
| Lebensraum: | Große Baumstämme oder dicke Äste in der Baumkrone tropischer Wälder. |
| Groesse: | Weibchen: bis 6 cm; Männchen: etwas kleiner |
| Lebenserwartung: | ca. 8 Monate |
| Fortpflanzung: | Ca. 2 Wochen nach der Imaginalhäutung kann die Kopulation erfolgen. Innerhalb der nächsten Wochen legt das Weibchen 5 Ootheken ab, aus denen je 30-60 Larven schlüpfen können. Die Zeitigung erfolgt bei ca. 26 °C und 70-80 % Luftfeuchtigkeit. Die Aufzucht der Larven sollte in relativ großen Becken erfolgen, dann ist auch eine Gruppenhaltung möglich. |
| Temperatur: | Vorzugsweise sollte eine Temperatur von 26-28°C herrschen. Dies wird am einfachsten erreicht durch Spotstrahler, welche so installiert werden, dass einzelne Punkte bestrahlt werden. Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur 20-22°C. |
| Luftfeuchtigkeit: | 60-70%, nachts 80-90% regelmäßig einmal täglich Sprühen. |
| Beleuchtung: | Als Beleuchtung reicht ein Halogenstrahler wie z.B. eine Halogen Sun Mini aus. Diese bringt gleichzeitig Wärme ins Terrarium. |
| Bodengrund: | Der Bodengrund spielt bei dieser Art eine untergeordnete Rolle. Zur Erhöhung der Luftfeuftigkeit empfehlen wir saugfähiges Material wie z.B. Jungle Bedding oder Terraienhumus. |
| Einrichtung: | Eine große Lauffläche ist besonders bei Gruppenhaltung sehr wichtig. Dies erreicht man am besten indem verschieden dicke Äste und große Rindenstücke nicht zu dicht angeordnet werden. Eine glatte Borke ist empfehlenswert. Korkrückwände bieten zusätzliche Klettermöglichkeiten. Ein paar Moospolster und Pflanzen, auch z.B. Kunststoffpflanzen können die Einrichtung abrunden. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Um sich wohl zu fühlen, ist eine gewisse Höhe des Terrariums wichtig. Für die Einzelhaltung ab 15x15x30 cm (LxBxH) z.B. Insect-Tarrium; Gruppenhaltung nur in deutlich größeren Terrarien möglich, diese sollte aber nur bis L5 erfolgen. |
| Futter: | Lebende Insekten (z. B. Dosophila, Fliegen, Wachsmotten kleine Grillen und Heimchen, Wiesenplankton). Die Tiere fressen, was sie überwältigen können. |
| Bemerkung: | Diese Mantiden sind nicht für einen besonders großen Appetit bekannt. |
| Literatur: | Ehrmann, R. (2002): Mantodea-Gottesanbeterinnen der Welt.- NTV, Münster, 519 S. |
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