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Farnschrecke

wissenschaftlicher Name: Oreopoethes peruana

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Schutzstatus: nicht geschützt!
Verbreitung: In den Bergwäldern von Peru und Equador.
Lebensraum: Dies Art besiedelt den Unterwuchs ber Bergregenwälder.
Groesse: Weibchen werden knapp 8 cm, die Männchen erreichen 6-7cm Länge.
Lebenserwartung: 8-10 Monate, Männchen etwas weniger
Fortpflanzung: Wenn sich die Tiere nach der letzten Häutung verpaaren, werden nach einigen Wochen von den Weibchen täglich 1-4 Eier abgelegt. DIe Art ist aber auch fähig sich parthenogenetisch zu vermehren. In dem Fall schlüpfen aber nur weibliche Tiere.
Temperatur: Da die Art aus den den Bergregionen stammt reichen Temperaturen von 20-25°C aus.
Luftfeuchtigkeit: 80%-95%, eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für die Art wichtig. Lieber etwas feuchter halten als zu trocken. Dazu täglich sprühen oder gleich eine Super Rain installieren.
Beleuchtung: In der Regel reicht eine Beleuchtung mit einer Daylight Sun T5 in Kombination mit einem Light Strip als Licht und leichte Wärmequelle aus. Bei kleineren Becken werden ggf. Kompaktlampen gewählt.
Bodengrund: Es empfiehlt sich Jungle Bedding oder Terraienhumus zu verwenden. Zusätzlich wird der Boden mit Moss abgedeckt.
Einrichtung: Zusätzlich zu den Futterpflanzen kann man ein paar Äste als zusätzliche Klettermöglichkeiten einbrigen. Korkrückwände dienen dem gleichen Zweck.
Terrariengroesse (Dauerhaltung): eine kleine Gruppe kann schon in einem 30x30x30 cm Becken gehalten werden.
Futter: Wie der Name schon sagt frisst die Art hauptsächlich unterschiedliche Farne. Achtung vor Pflanzen aus dem Handel, die sind meist mit Insektiziden behandelt!
Bemerkung: Oreopoethes peruana kann ein giftiges weißliches Sekret absondern, das leicht flüchtig ist, stechend riecht und im Verdacht steht Krebs auszulösen und erbgutschädigend zu sein. Man sollte daher den Raum immer wieder mal gut lüften.
Literatur: SCHMIDT, W. & HENKEL, F.-W. (2010): Taschenatlas Wirbellose für das Terrarium: 180 Gliederfüßer und Schnecken im Porträt.- Ulmer Verlag, Stuttgart, 192 S.

SEILER, C., BRADLER S. & KOCH, R. (2006): Phasmiden.- Bede Verlag, Ruhmannsfelden, 144 S.
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