Ambonia Scharnierschildkröte
wissenschaftlicher Name: Cuora amboinensis
| Schutzstatus: | WA Anhang II, Buchführungs- und Meldepflicht! |
| Verbreitung: | Von Ost-Indien bis nahezu über ganz Südost-Asien und Philippinen verbreitet. |
| Lebensraum: | In Flusssystemen aber auch in Seen, Tümpel, Sümpfen, Reisfeldern und Mangrovensümpfen, tagaktiv. |
| Groesse: | ca. 22 cm, gilt für beide Geschlechter |
| Lebenserwartung: | über 20 Jahre |
| Fortpflanzung: | legt relativ wenig Eier 1-3 manchmal bis zu 5 Eier, mehrere Gelege im Jahr möglich. Zeitigungsdauer bei 29°C etwa 70 Tage |
| Temperatur: | Wassertemperatur 26-30°C hier eignet sich besonders der Thermo Clean, welcher Filter und Heizung vereint. Luftemperatur geringfügig darüber. Nachts wenig Abkühlung. Lokaler Sonnenplatz wird durch den Einsatz eines Spotstrahlers geschaffen, die Temperatur sollte hier zwischen 35-40°C liegen. |
| Beleuchtung: | Ideal ist eine Bright Sun UV Jungle. Ansonsten UV Röhren mit Tageslicht-Leuchtstoffröhren kombinieren. |
| Bodengrund: | Sand oder besser feiner Kies, im Wasserteil. Im Landteil ist Bodengrund z.B. Jungle Bedding in Verbindung mit Lucky Reptile Hydro Drain sinnvoll, so wird eine Versumpfung des Landteils verhindert. |
| Einrichtung: | Pflege im geräumigen Aqua-Terrarium, z.B. TurtleTarrium. Der Wasserstand sollte je nach Größe der Tiere die doppelte Panzerbreite nicht überschreiten, weil die Tiere keine sehr guten Dauerschwimmer sind. Moorkienwurzeln, Steine, und Lucky Reptile Turtle Plants runden die Terrarieneinrichtung ab und schaffen Struktur. Es sllte zusätzlich mindesten 1/3 der Grundfläche als Landteil gestaltet sein. |
| Terrariengroesse (Dauerhaltung): | Für zwei Weibchen mindestens 100x40 cm. 1/3 der Fläche wird als unterschwimmbare Insel konstruiert. |
| Futter: | Die Art ist omivor und wir 50/50 tierisch und pflanzlich ernährt. Dazu werden Wasserschildkrötenfutter Fisch, Kleinkrebse, Garnelen, Regenwürmer, Schnecken, Insekten oder Herp Diner Turtle Blend gereicht. Als vegetarische Kost dienen Salat, Löwenzahn, Wasserpflanzen (Wasserlinsen, -pest) und gelegentlich süßes Obst, wie Banane oder Birne. Regelmäßig Mineralien und Vitamin zu geben ist empfehlenswert. Auch Sepiaschulp sollte praktisch ständig angeboten werden. |
| Bemerkung: | Trotz ihrer friedlichen Art empfielt M. Schilde die getrennte Haltung der Geschlechter, weil die Männchen sehr paarungswillig sind. |
| Literatur: | NIETZKE, G. (1998): Die Terrarientiere 2. - Ulmer Verlag, 366 S. ROGNER, M. (1995): Schildkröten 1. - heiro-Verlag, Hürtgenwald, 192 S. |
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